Wahnvorstellung

Gay Psycho (explizit -  SM - blutig - 18+)

 

 

 

 

Mitten in der Nacht öffnete Chay schlaftrunken die Augen. Er hatte ein Poltern und eine fluchende Stimme vernommen, die ihn aus dem Schlaf gerissen hatte. Müde blinzelte er in die Dunkelheit und sah auf seinen Wecker. Es war gerade mal zwei Uhr, also konnte er noch einige Stunden schlafen, bevor er zur Uni musste.

Vorsichtig sah er sich in seinem geräumigen Zimmer um, konnte wegen der Dunkelheit allerdings nicht viel erkennen. Er wollte sich schon wieder schlafen legen, als er plötzlich einen Schatten an seinem Bett vorbeihuschen sah.

„Ist da wer?“, fragte er ängstlich in die Nacht und zog die Decke bis über die Nase nach oben. Etwas oder jemand schlurfte über den Boden, stieß an die Kante des Bettes und fluchte erneut. Es war definitiv jemand im Raum und Chay bekam Todesangst. Sein Vater konnte es nicht sein, der war wie immer geschäftlich unterwegs und niemand sonst hatte einen Schlüssel zur Wohnung. Demnach konnte es sich nur um einen Einbrecher handeln.

In Gedanken ging er alle wertvollen Habseligkeiten durch, die er und sein Vater besaßen, um sie dem Einbrecher anzubieten. Kooperieren lautete die Devise, vielleicht konnte er so dem sicheren Tod entkommen.

„Wer ist da?“, krächzte er unter der Bettdecke hervor, doch er erhielt keine Antwort. Erschrocken stellte er fest, dass der Einbrecher bereits direkt neben ihm stand und dem Schatten nach eine sehr stattliche Figur machte.

Statt einer Antwort legte sich eine kräftige Hand auf seinen Mund und hinderte ihn so am Schreien. Verzweifelt zappelte er und schlug um sich, konnte sich aus diesem Griff jedoch nicht befreien. Der Fremde übernahm spielend leicht die Kontrolle über seinen angespannten Körper.

„Sei schön brav und weck die Nachbarn nicht mit deinem Geschrei, wenn ich gleich die Hand von deinem Mund entferne.“, flüsterte eine männliche Stimme nah an seinem Ohr. Der Junge nickte trotz der riesigen Angst vor diesem gewalttätigen Einbrecher. Genaugenommen war diese Forderung witzlos, die gesamte obere Etage des Hauses gehörte ihnen und der Boden war viel zu gut gedämmt, als dass jemand seine Schreie hören würde.

„Was willst du von mir?“, fragte Chay mit hoher, kratziger Stimme, als die Hand seinen Mund wieder freigab. Ängstlich starrte zu dem Mann nach oben, der sich über ihn gebeugt hatte.

„Ich will dich ficken.“, raunte die tiefe Stimme des fremden Kerls nahe an seinem Ohr. Gleichzeitig zog er Chay die Decke vom Körper und schlüpfte mit der Hand unter sein Nachthemd. Erschrocken zuckte der Junge zusammen, wehrte sich mit aller Kraft gegen die Berührungen und schaffte es doch nicht. In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken, wirr und ungeordnet. Konnte der Mann nicht einfach nur alles Geld nehmen, dass hier rumlag und verschwinden?

„Wer sind Sie? Sind Sie hier eingebrochen um mich zu vergewaltigen?“ Er war kurz davor zu hyperventilieren und sein Herz raste in seiner Brust. Seine Hände waren ganz schwitzig vor Angst und zitterten leicht. Und trotzdem, unpassender Weise, bescherte ihm die Angst furchtbare Erregung, die er in dieser Situation nicht gebrauchen konnte. Er spürte ein eindeutiges Kribbeln im Bauch, das sich bis zu seinem Schritt zog und dort immer stärker wurde.

„Ich bin kein Einbrecher.“, beteuerte ihm der Mann und beugte sich über den zitternden Körper. Seufzend verschloss er ihre Lippen zu einem zärtlichen Kuss, der nicht ganz ins Bild passte. Chay atmete noch immer schwer, doch die sündig weichen Lippen, die kein bisschen fordernd auf seinem Mund lagen, entspannten ihn nach und nach immer mehr.

Als er kaum noch Widerstand leistete, vertiefte der Fremde den Kuss, drang leidenschaftlich mit der Zunge in seine Mundhöhle ein und keuchte zufrieden gegen seine Lippen.

Lange, weiche Haare kitzelten seine Wangen und der schwere Körper, der nun auf ihm lag, begann sich vorsichtig auf ihm zu bewegen. Steif wie ein Brett lag der Junge auf der Matratze und ließ den Mann gewähren, der seinen bereits harten Schwanz aufdringlich gegen seinen Schritt drängte. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er bemerkte, dass auch er langsam hart wurde. Fast war er enttäuscht den Fremden von sich runtersteigen zu sehen, der Kuss hatte ihm gefallen. Vorsichtig setzte er sich auf, um dem Mann ein paar Fragen zu stellen.

„Wer…?“ Weiter kam er nicht. Der Mann packte seine Arme und fesselte ihn gekonnt ans Bett. In der Dunkelheit hatte er gar nicht gesehen, wo der Kerl auf einmal Fesseln aufgetrieben hatte. Verzweifelt rüttelte er an den einschneidenden Manschetten, die seine Handgelenke umgaben, doch er konnte sich nicht befreien.

„Bitte nicht.“, flehte er den Fremden weinerlich an, die Todesangst war zurück.

„Sicher?“, fragte der Mann nur belustigt und fuhr ihm mit der flachen Hand über den deutlich ausgebeulten Schritt. Er keuchte ungewollt auf und drückte sich der Hand entgegen.

„Siehst du? Du willst es genauso sehr wie ich.“ Warum nur musste sein Körper mit Erregung auf diesen Mann reagieren. Seine Gedanken wurden von einem weiteren leidenschaftlichen Kuss unterbrochen, den er hungrig erwiderte. Der Duft dieses Mannes strömte in seine Nase, vernebelte seine Sinne und machte ihn willenlos. Es war eine Mischung aus beißendem Aftershave und Moschus, die seinen Peiniger so unwiderstehlich männlich machte.

Obwohl er nicht viel sah, außer ein paar Umrissen, wusste Chay, dieser Kerl war genau die Art Mann, die er begehrte. Groß, muskulös und kräftig, mit einem Dreitagebart, der herrlich beim Küssen kratzte. Die längeren Haare waren ein weiterer Bonus, das machte ihn bei Männern ungemein an. Nur schemenhaft seinen Peiniger erkennen zu können, war ein besonderer Reiz. Weder Haarfarbe noch Augenfarbe waren ihm bekannt und jegliche Körperformen musste er ertasten. Alle seine Sinne wurden dadurch aufs Äußerste geschärft.

„Mhhh…“ Er seufzte ergeben in den Kuss, nicht ohne weiterhin Angst zu verspüren. Würde der Mann ihn danach töten oder kam er heil aus der Sache heraus? Er wusste es nicht und genau diese Ungewissheit erregte ihn. Der Fremde löste sich von ihm, setzte sich besitzergreifend auf seine Hüften und zerriss mit einer einfachen Bewegung Chays Nachthemd. In Fetzen hing es ihm nun am Leib und gab die zarte Haut seines Oberkörpers frei, der übersät war von Narben.

Vor seinen Augen blitzte ein metallener Gegenstand auf, den er zunächst nicht identifizieren konnte. Als jedoch eine scharfe Klinge von der Brust bis zum Bauchnabel geführt wurde, schrie er auf. Es tat nicht weh, die Klinge kitzelte seine Haut lediglich, ohne Wunden zu hinterlassen, doch der Schock saß tief.

„Sei still, dann tue ich dir nichts.“, befahl der Fremde mit tiefer, rauer Stimme und schnitt ihm den Rest des Nachthemdes vom Leib. Warum konnten ihn die Kerle nicht normal entkleiden, sondern standen darauf, sein Portemonnaie durch das Zerreißen seiner Kleidung, zu erleichtern? Der Mann zog sein kaputtes Nachthemd unter ihm hervor und nun war Chay komplett nackt und hilflos ausgeliefert. Nachts trug er keine Unterwäsche, die störte ihn. Das Messer wanderte mit einem leisen Klirren auf den Boden.

„Mhhh…du bist wunderschön.“, hauchte der Mann gegen seine Brust und bedeckte seinen Oberkörper mit federleichten Küssen. Chays Herz klopfte wild, die Todesangst war für einen Moment zurückgekommen und spannte jede Faser seines Körpers krampfartig an. Eigentlich hatte er gedacht auf kontrollierte Angst zu stehen, die er zum Beispiel bei dem Besitzer des Clubs empfand. Doch er stellte fest, dass es egal war, ob er nun leichte Furcht vor den zugefügten Schmerzen oder wahrer Todesangst hatte. Er stand darauf und sein Körper reagierte.

Kurz vor seinem besten Stück hielt sein Peiniger inne und starrte auf die steil aufgerichtete Länge. Mit einer Hand stieß er sanft dagegen, ließ sie auf und ab wippen.